Bezahlbarer Wohnraum


Hannover zieht jedes Jahr Tausende junger Menschen an. Sie kommen zum Arbeiten, Studieren, aber in erster Linie natürlich zum Leben in unsere Stadt. Wir JuLis stehen dem positiv gegenüber, zeigt diese Entwicklung doch, dass Hannover eine junge, moderne und aufstrebende Stadt ist. Allerdings stellt uns dies auch vor große Herausforderungen. Der ohnehin schon knappe Wohnraum in der Stadt, wird wegen der steigenden Nachfrage immer teurer. Immer öfter kommt es vor, dass Studenten keine Wohnung finden – schon garnicht in Uninähe. Wir versuchen die Antworten auf diese Problematik zu liefern.


„18 Monate warten auf einen bauantrag – das ist zu lang!“


Wer in Wohnungsbau investieren möchte trifft vor allem auf eine Bürokratie, die ihresgleichen sucht. Anträge und Formulare ohne Ende. Bis man einen Bauantrag bekommt vergehen in der Regel 18 Monate. Das kann nicht sein! Wir setzen uns für eine digitale, kundenorientierte und vor allem schnelle Bauverwaltung ein. Dafür müssen nicht nur Anträge digital eingereicht werden können, das Bauamt muss auch personell besser ausgestattet werden. In den letzten Jahren hatten wir oft die Situation, dass die Verwaltung mit dem bestehenden Personal die Zahl der Bauanträge nicht bewältigen konnte. Zu einer liberalen Wohnungsbaupolitik gehört für uns auch der Abbau von übertriebenen Baustandards. Wer bezahlbaren Wohnraum schaffen will, muss auch Abstriche z.B. bei Umweltstandards machen können. Nur so schafft man auch Anreize für Investitionen in bezahlbaren Wohnraum.

In der Stadt ist der Platz knapp. Wenn man dem Wohnungsmangel effektiv entgegentreten möchte, muss man auch nachverdichten. Trotzdem braucht eine Stadt auch Luft zum Atmen. Wir sagen deshalb: Wer bezahlbaren Wohnraum in der Stadt schaffen möchte, muss in die Höhe bauen. Wir lassen uns dabei nicht von schlechten Erfahrungen abschrecken, sondern wollen aus diesen lernen und einmal gemachte Fehler nicht wiederholen.


„die städte wachsen. deshalb muss auch die infrastruktur im umland wachsen!“


Wenn unsere Städte wachsen, sind viele Bürgerinnen und Bürger gezwungen in den Speckgürtel der Stadt zu ziehen, da dies die einzige Möglichkeit für sie ist noch bezahlbaren Wohnraum zu finden. Vor diesem Hintergrund dürfen wir das Umland nicht bei der Anbindung an die Infrastruktur nicht vergessen. Dazu gehört nicht nur der Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. Die Straßen müssen in einwandfreiem Zustand sein und in der Stadt müssen ausreichend kostengünstige Parkplätze für Pendler zur Verfügung stehen.


Wenn du Fragen zum bezahlbaren Wohnraum hast, wende dich einfach an Björn. Er hat unsere Positionen hier für dich zusammengefasst.

Björn-Christian Seela

Beisitzer im Bundesvorstand der Junge Liberale

Student

Jahrgang
1995
Und sonst so?
Björn ist leidenschaftlicher Musiker. Er spielt seit mehr als 10 Jahren Trompete und Schlagzeug in verschiedenen Bands.
Informationen ein-/ausblenden